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Was Sie zum Thema ALL-IP wissen sollten!

Fragen und Antworten zu ALL-IP

bintec elmeg ist der qualifizierte ALL-IP Partner für den Fachhandel - kein anderes Unternehmen im deutschen ITK-Markt blickt auf eine annähernd lange Tradition im TK- (elmeg, seit 1948) und IT-Markt (bintec, seit 1989) zurück. Ein Aspekt, der auch die Deutsche Telekom dazu bewogen hat, hinsichtlich der Business ALL-IP Produkte, eng mit dem Nürnberger Unternehmen zusammenzuarbeiten.

Die Umstellung von ISDN auf ALL-IP bringt gravierende Änderungen mit sich. Viele Dienste, die auf ISDN aufgesetzt sind, werden nicht mehr funktionieren. Hierzu zählen neben der klassischen Telefonie eine Vielzahl langjährig etablierter Dienste und Protokolle wie Fax, X25, TAPI, CAPI, … aber auch der Notstrombetrieb (Telefonieren ohne Strom).

Einige dieser Dienste können etwa durch den Einsatz von Media Gateways migriert werden, andere werden durch den Sprung in die IP-Welt nicht länger funktionieren und müssen durch neue, alternative Lösungen (be.ip oder be.ip plus) ersetzt werden

Durch die Einführung von ALL-IP vereinfacht sich die Kommunikation - durch eine übersichtlichere Netz-Infrastruktur - erheblich, da alle Informationsarten über ein gemeinsames Protokoll übermittelt werden. Statt mehreren eigenständigen Netzen, wird die gesamte Sprach- und Datenkommunikation also über dasselbe Netz betrieben.

Folglich sinkt auch die Anzahl der zu betreibenden Netzwerkkomponenten. Mit der neuen IP-Technik reagiert die Deutsche Telekom zudem auf den stetig ansteigenden Bedarf an hohen Bandbreiten von über 100 MBit/s , die sich ausschließlich über IP-Anschlüsse realisieren lassen.

Vereinfacht versteht man unter dem Begriff ALL-IP, dass sämtliche Kommunikationsdienste, also Sprache, Daten und Video über ein einheitliches Protokoll übertragen werden – über IP, das Internet Protokoll.

Die ehemals Punkt-zu-Punkt betriebene Kommunikation, wird durch die paketorientierte Datenkommunikation des Internet ersetzt. Dadurch ergeben sich weitreichende Vorteile, denn zuvor getrennte Anwendungen können nun problemlos miteinander kombiniert und verknüpft werden. Das bietet enorme Vorteile in Sachen Flexibilität.

Festnetzgespräche sind nun nicht mehr ausschließlich mit dem klassischen Telefon auf Ihrem Schreibtisch möglich, sondern können jederzeit und überall auch über das Mobiltelefon geführt werden. Warenwirtschafts- oder CRM-Systeme können mit der Telefonanlage verbunden und in Echtzeit gepflegt werden oder Kassensysteme können unmittelbar eine Bestellung auslösen.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und können insbesondere Prozesse und Arbeitsabläufe deutlich optimieren und reichern die Möglichkeiten der Kommunikation erheblich an.

Die Umstellung auf die ALL-IP-Technik bringt zahlreiche Vorteile mit und erleichtert die tägliche Arbeit teils erheblich. So lassen sich etwa persönliche Einstellungen, wie tageszeitabhängige Rufumleitungen, Konfiguration der Sprachbox oder Rufnummernsperren über den Internetbrowser vom Anwender konfigurieren oder aber auch Parallelrufe auf Tisch- und Mobiltelefon mit ein paar wenigen Mausklicks realisieren.

Festnetztelefonate können ohne Probleme auf Mobiltelefone geleitet werden. Der PC oder Laptop wird zusammen mit dem Telefon zu einer vereinheitlichten Kommunikationslösung und bietet zahlreiche Möglichkeiten die bewährten Arbeitsabläufe ein Stück weiter zu optimieren. So können beispielsweise die vorhandenen Kundeninformationen aus dem Warenwirtschaftssystem direkt und automatisch – bereits während das Telefon klingelt – am Arbeitsplatz angezeigt werden.

Die im Unternehmensnetzwerk durchgängig über IP verknüpften Unternehmensdaten (Kunden, Lieferanten, Aufträge, Rechnungen, etc.) ermöglichen bereits für kleine Unternehmen große Wertschöpfungspotentiale, beispielsweise schnellere Angebotserstellung, Auftragsbearbeitung, Rechnungslegung und Disposition der Ware.

Die vorhandene Telefonanlage kann durch den Einsatz sogenannter Media Gateways weiter betrieben werden. Die Frage, ob ein Media Gateway oder gleich die Neuanschaffung einer reinen ALL-IP PBX (Telefonanlage) zu bevorzugen ist, hängt von verschiedenen Aspekten wie dem Alter, der Art und der Verwendung der Anlage ab und sollte aus betriebswirtschaftlicher Sicht bewertet werden.

Ja, wird funktionieren. Obwohl analoge Faxgeräte über eine grundlegend andere Sprache kommunizieren als moderne IP-Telefonanlagen, ist es möglich, ein analoges Fax im VoIP-Netz zu integrieren.

Möglich macht dies das T.38 Protokoll, welches Fax “Datenpakete” über das Datennetz übermitteln kann, wenn der gewählte Provider dies unterstützt. Hierzu ist es nötig, dass das herkömmliche Faxprotokoll (T.30) in das T.38 Protokoll umgewandelt wird. Entweder ist das Faxgerät also selbstständig in der Lage, diese Sprache zu sprechen, oder es muss ein Gateway eingesetzt werden, welches dann T.30 in T.38 und anders herum übersetzt.

Durch diese beiden Varianten entsteht die Möglichkeit, das analoge Faxgerät direkt in das IP-Telefonsystem zu integrieren. Man nennt dies auch FoIP (Fax over IP). Als dritte Variante besteht noch die Möglichkeit, das Faxgerät direkt an einen analogen Anschluss anzuschließen und es parallel neben der IP-Telefonanlage zu betreiben.

Bestehende analoge und ISDN-Telefone können oftmals über noch vorhandene Anschlüsse oder Erweiterungsoptionen eines neuen ALL-IP Systems weiterhin genutzt werden.

Unter Migration versteht man den Betrieb der vorhandenen Telefonanlage mittels eines Media Gateways an einem neuen ALL-IP Anschluss. Dieser kann entweder direkt am ALL-IP Anschluss erfolgen, in diesem Fall muss das Media Gateway über eine VDSL Schnittstelle verfügen oder an einem von der Telekom mitgelieferten ADSL/VDSL Modem – dann wird das Media-Gateway zwischen Modem und Telefonanlage platziert.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auf ein professionelles Media Gateway zu setzen, das die notwendige Anzahl von ISDN Anschlüssen bereitstellt – sofern z.B. ein Fax und ein Cash Terminal angeschlossen werden soll, also mindestens zwei. Als optimale Lösung bietet sich hier die be.ip sowie die be.ip plus an, das speziell auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen ausgelegt ist. 

Wenn Sie sich für den Einsatz eines Media Gateways entscheiden, sollten Sie unbedingt eine professionelle für den Busines-Bereich entwickelte Lösung wählen - kostengünstige Consumer-Produkte sind zumeist nicht in der Lage, die notwendigen Leistungsmerkmale ausreichend zu erfüllen.

Besonders wichtige Kriterien sind in diesem Bezug etwa die Anzahl der S0 Schnittstellen und der Einsatz von DSP Chips. Beachten Sie dabei, dass sofern Sie nur über eine S0 Schnittstelle verfügen, nur ein Gespräch und ein Fax parallel betreiben können, entsprechend sollten Sie nur Geräte mit mindesten 2x S0 in Betracht ziehen.

Durch die vereinfachte Übermittlung von Daten, Sprache und Videos über eine Netz-Infrastruktur profitieren KMU bei ALL-IP von einer flexiblen und komfortablen Unternehmenskommunikation mit geringeren Kosten und erweiterten Funktionen.

Da weniger einzeln zu betreibende Netzwerkkomponenten als bei dem heutigen Festnetz benötigt werden, ist die Kommunikation über den IP-Anschluss anwenderfreundlich, unterstützt effiziente Arbeitsabläufe und bindet auch Homeoffice-Arbeitsplätze besser in das Unternehmensnetzwerk ein.

Nach Aussage der Deutschen Telekom ist die IP-Technik auch die Voraussetzung für VDSL2-Vectoring - die aktuelle Weiterentwicklung von VDSL2, die eine Verdopplung der Datenrate ermöglicht. Die be.IP Serie unterstützt mit VDSL 100 durch Vectoring den maximale Durchsatz.

Hier können Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s im Downstream und bis zu 40 Mbit/s im Upstream erreicht werden. Mit der neuen bintec RS-Serie bieten wir unseren Kunden hochwertige VDSL Business Router, die natürlich allesamt Vectoring-ready sind.

SIP-Trunk ist eine Technik, mit der IP-basierte Telefonanlagen über das SIP-Protokoll (Session Initiation Protocol) viele gleichzeitige, IP-basierte Sprachverbindungen für ihre Nebenstellen mit einem Provider aufbauen können.

Anders als beim einfachen Standard-SIP-Account für Einzelgeräte muss sich die Telefonanlage nicht für jede einzelne Durchwahlrufnummer beim Provider anmelden. Bei einem SIP-Trunk werden durch den Provider der TK-Anlage ganze Rufnummernblöcke zugewiesen. Und er weist dem SIP-Trunk eine definierte Kapazität an gleichzeitig aufbaubaren Sprachkanälen zu.

Die be.IP Serie unterstützt beim IPSec die vom BSI empfohlenen Verschlüsselungsalgorithmen wie SHA-2, SHA-1, DES, 3DES AES, CAST, Blowfish, Twofish; MD-5, RipeMD160.

In der be.IP Serie kommen die sicherste WLAN Verschlüsselungsverfahren wie , WPA2 Enterprise (Radius-Server) oder WPA2 PSK (Preshared Keys), implementiert.

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