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VDSL2-Vectoring: Die neue Highspeed VDSL-Technik

Was bedeutet der Begriff Vectoring?

VDSL2-Vectoring ist die aktuelle Weiterentwicklung von VDSL2 und ermöglicht eine Verdopplung der Datenrate. Die Vectoring-Technologie eliminiert hierfür das unerwünschte Übersprechen (Cross-Talking) im bereits bestehenden Kupfernetz.
Dadurch können Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s im Downstream und bis zu 40 Mbit/s im Upstream erreicht werden.

Welche Vorteile hat VDSL2-Vectoring

VDSL2- Vectoring ist für alle Kunden interessant, die Bedarf an hoher Bandbreite haben und dabei in naher Zukunft nicht auf einen Glasfaser-Anschluss zurückgreifen können. Kunden die bisher VDSL 50 genutzt haben können sich dabei über eine Verdopplung der Downloadrate (100MBit/s) und über eine viermal höhere Uploadrate (40 MBit/s) freuen.

Wie profitieren bintec-elmeg Kunden von VDSL2-Vectoring

Kunden die auf VDSL2-Vectoring umsteigen können bereits heute die dafür notwendigen Geräte bei bintec elmeg beziehen. Mit der neuen bintec RS-Serie bieten wir unseren Kunden hochwertigste VDSL Business Router, die natürlich allesamt Vectoring-ready sind.

bintec Router – natürlich Vectoring Ready

Damit die Endkunden von der Vectoring-Technik profitieren können, müssen sowohl die Netzanbieter wie auch die Hardware des Kunden den Anforderungen genügen.

Folgende bintec Geräte sind dafür prädestiniert: bintec RS353j, bintec RS353jw, bintec RS353j-4G, bintec RS353a, bintec RS353aw


Der Zeitplan von VDSL2-Vectoring

Derzeit befindet sich VDSL2-Vectoring in der Ausbaustufe. Vodafone hat bereits die Umrüstung in folgenden Bezirken bewerkstelligt: Hilden, Velten, Kiel, Gifhorn, Löhne, Zweibrücken, Neuhof, Neuhof-Hauswurz, Beilstein, Tübingen, Albstadt-Ebingen, Offenburg, Starnberg und Kalbach, Wegberg, Wegberg-Rödgen, Gronau-Westfalen, Gronau-Epe, Hennigsdorf, Kleinmachnow, Rendsburg, Hosenfeld und Waldenbuch.

Die Deutsche Telekom will die Anzahl der VDSL-fähigen Anschlüsse, die dann auch gleich Vectoring unterstützen, von 12 Millionen (Stand Mitte 2014) auf 24 Millionen erhöhen. Provider die ebenfalls das Telekom-Netz verwenden profitieren ebenfalls von dieser Umstellung (z.B. O2, Congstar, 1&1, weitere lokale Provider).

 

VDSL Vectoring – Ablauf ohne Vectoring


Hier wird der Datenstrom aus einer Hauptverteilerstelle über Glasfaser zu einem Verteilerkasten geleitet und anschließend über Kupferkabel an die einzelnen Haushalte bzw. Teilnehmerleitungen transportiert.

  • Datensignal erreicht den Verteilerkasten. Dort trifft die Glasfaser und das Kupferkabel zusammen.
  • Sendesignal ohne Vectoring:Im DSLAM wird das Sendesignal auf das Kupferkabel übertragen.
  • Nicht abgeschirmte Kupferadern stören sich mit ihren Signalen gegenseitig. Dies schränkt die mögliche Bandbreite + Reichweite erheblich ein. Folge: Empfangssignal - Signalstörung

VDSL Vectoring – Ablauf mit Vectoring

Auch hier wird der Datenstrom aus einer Hauptverteilerstelle über Glasfaser zu einem Verteilerkasten geleitet und anschließend über Kupferkabel an die einzelnen Haushalte bzw. Teilnehmerleitungen transportiert.Ein spezieller DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) im Verteilerkasten neutralisiert die Störung.
  • Datensignal erreicht den Verteilerkasten. Dort trifft die Glasfaser und das Kupferkabel zusammen.
  • Sendesignal mit Vectoring:Im Kabelverzeiger misst ein spezieller DSLAM die Störung auf den Kupferadern und sendet ein gegenläufiges Signal aus, das die Störung neutralisiert.
  • Empfangssignal:Ein störungsfreies Signal vergrößert die Bandbreite und die Reichweite